Mögliche Risiken einer Brustvergrößerung

Viele Patientinnen machen sich Sorgen über die Risiken einer Brustvergrößerung. Sie sollten wissen, dass es sich um eine Operation wie jede andere handelt, die natürlich viele Risiken und Nebenwirkungen hat. Da Wissen jedoch Macht bedeutet, sollten Sie alle Risiken bedenken, bevor Sie sich für eine Brustvergrößerung entscheiden.

Nach der Operation kann es vorübergehend zu Schmerzen, Schwellungen, Blutergüssen und einem Engegefühl in der Brust kommen. All diese Nebenwirkungen sind ganz normal; sie sollten nicht länger als ein paar Wochen nach dem Eingriff anhalten, damit Ihr Körper die Möglichkeit hat, zu heilen und sich an seine neue Form zu gewöhnen.

Eine Brustvergrößerungsoperation birgt jedoch viele Risiken, die zwar nicht sehr häufig vorkommen, aber wir sind der Meinung, dass Sie als potenzielle Patientin ein Recht darauf haben, über alle möglichen Risiken informiert zu werden. Zu den häufigsten Risiken einer Brustvergrößerung gehören:

  • Kapselkontraktur aufgrund des Schrumpfens des Narbengewebes um das Implantat.
  • Schmerzen in der Brust.
  • Auffällige Narbenbildung, die nicht verblasst.
  • Infektionen, die normalerweise eine Entfernung des Implantats erfordern.
  • Übermäßige Blutungen während der Operation.
  • Veränderungen des Brustgefühls.
  • Ein Leck oder eine Ruptur des Implantats kann zu Falten oder kleinen Klumpen im Implantat führen, die als Silikongranulome bezeichnet werden.
  • Veränderungen der Position des Implantats.
  • Verlust der Fähigkeit zu stillen oder eine geringere Milchproduktion als normal.
  • Nervenschäden an den Brustwarzen, d. h. vorübergehende oder dauerhafte Zunahme, Abnahme oder Verlust des Gefühls in den Brustwarzen.

Darüber hinaus treten bei einigen Frauen weniger häufige Komplikationen nach einer Brustvergrößerung auf, wie z. B:

  • Übermäßige Blutungen während der Operation.
  • Mögliche allergische Reaktion auf das Narkosemittel.
  • Bildung von Blutgerinnseln in den Venen.
  • Das anaplastische großzellige Lymphom (ALCL) steht in Verbindung mit Brustimplantaten.

Die verschiedenen Implantate sind mit unterschiedlichen Risiken verbunden. Deshalb muss die Patientin die verschiedenen Implantattypen kennen und dasjenige auswählen, das am besten zu ihr passt und weniger Nebenwirkungen und Komplikationen verursacht.

Wie gefährlich sind Silikonimplantate?

Die Verwendung von Silikonimplantaten hat in der Vergangenheit zu Kontroversen und Bedenken geführt. Einige Studien haben gezeigt, dass sie zu Rissen, Lecks oder Kapselfibrosen führen können. Kapselfibrosen sind eine Verhärtung der Kapsel, die den Implantaten umgibt, was zu Schmerzen und Verformungen führen kann. Es besteht auch das Risiko, dass Implantate brechen und Silikon in den Körper freisetzen.

Es ist jedoch wichtig zu beachten, dass nicht alle Silikonimplantate gleich sind und dass viele der Bedenken durch verbesserte Herstellungsverfahren und Technologien gemildert wurden. Moderne Silikonimplantate sind in der Regel sicherer und langlebiger als ältere Modelle.

Trotzdem sollten Frauen, die sich für Silikonimplantate entscheiden, sich bewusst sein, dass es immer noch Risiken gibt. Regelmäßige Überwachung und Wartung sind notwendig, um Komplikationen zu vermeiden. Es ist auch wichtig, einen qualifizierten und erfahrenen Chirurgen zu wählen, um das Risiko von Komplikationen zu minimieren.

Insgesamt sind Silikonimplantate eine relativ sichere Option für Frauen, die eine Brustvergrößerung oder -rekonstruktion wünschen, aber es ist wichtig, die potenziellen Risiken und Komplikationen zu verstehen und angemessene Vorsichtsmaßnahmen zu ergreifen.

Referenzen:

https://medidate.de/brust-op/brustvergroesserung/risiken

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